Hagelschaden am Auto

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Ein Hagelschauer dauert oft nur Minuten. Danach ist das Dach voller Dellen, manchmal auch Motorhaube, Kofferraum und Scheiben. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen zahlt die Versicherung.

Welche Versicherung zahlt den Hagelschaden?

Hagel ist ein Fall für die Teilkasko. Auch wer eine Vollkasko hat, ist damit abgesichert, denn sie enthält die Teilkasko. Eine Haftpflichtversicherung allein zahlt nicht.

Ein Hagelschaden führt nicht zu einer Rückstufung Ihres Schadenfreiheitsrabatts. Sie zahlen nur die vereinbarte Selbstbeteiligung.

Was sollten Sie nach einem Hagelschaden tun?

  1. Schaden bei Tageslicht fotografieren, auch die Dellen im Streiflicht.
  2. Schaden zeitnah Ihrer Versicherung melden.
  3. Datum, Uhrzeit und Ort des Unwetters notieren.
  4. Mit der Reparatur warten, bis die Versicherung zugestimmt hat.

Wie wird ein Hagelschaden repariert?

Viele Dellen lassen sich ohne Lackieren ausbeulen. Dabei drückt ein Spezialist die Delle von innen heraus. Das geht schnell und der Originallack bleibt erhalten. Bei starken Schäden müssen Teile wie das Dach ersetzt werden.

Wer bestimmt den Gutachter bei Hagel?

Bei einem Kaskoschaden bestimmt meist Ihre Versicherung, wer den Schaden bewertet. Sie sind aber nicht rechtlos. Halten Sie die Bewertung für zu niedrig, können Sie ein Sachverständigenverfahren verlangen. Mehr dazu im Ratgeber Gutachter bei Kaskoschaden.

Kann ich mir den Hagelschaden auszahlen lassen?

Ja, das ist in der Regel möglich. Sie erhalten dann den Betrag für die Reparatur ohne Mehrwertsteuer. Wie das funktioniert, lesen Sie im Ratgeber fiktive Abrechnung. Beachten Sie: Ist der Wagen schwer beschädigt, kann auch ein Totalschaden vorliegen.

Gilt das auch für Wohnwagen und Wohnmobile?

Grundsätzlich ja, aber bei Aufbauten aus Aluminium oder GFK gibt es Besonderheiten. Diese erklären wir im Ratgeber Hagelschaden am Wohnwagen oder Wohnmobil.

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Über Jörg Schnatz

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