Ein Oldtimer verliert nicht jedes Jahr an Wert wie ein normales Auto. Oft steigt sein Wert sogar. Genau deshalb passt eine normale Kfz-Versicherung selten. Entscheidend ist, dass im Vertrag der richtige Wert steht.
Was ist der Unterschied zwischen normaler und Oldtimer-Versicherung?
Eine normale Versicherung zahlt im Totalschaden meist den Zeitwert eines vergleichbaren Autos. Bei einem gepflegten Klassiker ist das oft viel zu wenig. Eine Oldtimer-Versicherung sichert einen vorher festgelegten Wert ab. Dafür verlangt sie meist ein aktuelles Wertgutachten.
Viele Tarife setzen außerdem voraus, dass der Oldtimer ein Zweitfahrzeug ist, in einer Garage steht und nur begrenzt gefahren wird.
Welcher Wert sollte versichert werden?
- Marktwert: Der Preis, den Ihr Oldtimer beim Verkauf heute erzielen würde.
- Wiederbeschaffungswert: Der Preis, den Sie für ein gleichwertiges Fahrzeug zahlen müssten. Bei seltenen Modellen liegt er oft höher.
Für viele Besitzer ist der Wiederbeschaffungswert die bessere Grundlage. So bekommen Sie im Schadenfall wirklich einen gleichwertigen Ersatz.
Was sind Zustandsnoten?
Oldtimer werden nach Noten von 1 bis 5 bewertet. Note 1 steht für einen makellosen Zustand, Note 5 für ein Restaurierungsobjekt. Die meisten gepflegten Alltags-Oldtimer liegen bei Note 2 oder 3. Die Note hat großen Einfluss auf den Wert.
Wie oft sollte das Wertgutachten erneuert werden?
Oldtimerpreise ändern sich. Ist Ihr Gutachten veraltet, sind Sie schnell unterversichert. Viele Versicherer verlangen deshalb nach einigen Jahren ein neues Gutachten. Auch nach einer Restaurierung sollten Sie den Wert neu feststellen lassen.
Wer erstellt ein anerkanntes Wertgutachten?
Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und Classic-Analytics-Partner erstellen wir Oldtimer-Gutachten, die Versicherungen anerkennen. Planen Sie auch das H-Kennzeichen, lesen Sie vorher unseren Ratgeber H-Kennzeichen.
